Donnerstag, 3. Februar 2011

Beruhigen

Die Tür schwingt auf und er kommt rein.
Hinter ihm viele Menschen mit weißen Kitteln. Ich komme mir doof vor. Was wollen die hier?
Er setzt sich auf die Bettkante und ich versuche zu lächeln, glaube es hat nicht funktioniert zumindestens hat er nicht zurück gelächelt. "Ich liebe dich." Ich versuche etwas zu sagen.In dem Moment wird mir bewusst das ich viel zu schnell atme, dafür das ich liege. Tränen. Er weint. Warum weint er? Ich weine. Ich weiß warum. Ich möchte was sagen. Irgendjemand spritzt mir was, ich versuche mich zu wehren. Merke wie ich die Besinnung verliere. Sie reden auf mich ein. Ich verstehe es nicht. Jemand zieht ihn hoch und führt ihn raus.
Dann fliege ich.

Mit Beruhigungs -und Schlafmittel lässt sich das hier ertragen und ich kann meine Gedanken halbwegs beisammen halten.
Die Ärzte sagen das kommt von der langen seelischen Belastung. Verstehe ich nicht. Egal. Wenn meine Gedanken durcheinandere geraten soll ich mir Dinge sagen die ich weiß. Also sage ich mir den ganzen Tag. Ich heiße Luisa und bin 15 Jahre alt. Weiter komme ich meistens nicht.

Danke an euch. Wir sind zu acht.
Küsschen auch an euch. ♥

Kommentare: