Samstag, 2. April 2011

Vergessen zu leben.

Es tut mir so fruchtbar leid das ich mich nicht gemeldet habe.
Es sind viele Dinge passiert in letzter Zeit. Ich weiß nicht ob ich sie noch zusammen bekomme, aber ich werde es versuchen.

Ich liege in meinem Bett. Ich bin krank. Fieber, Halsschmerzen, Husten...Grippe. Aber ich bin irgendwie glücklich. Meine ganze Familie ist gekommen, mein Freund, mein Arzt. Sie sehen bedrückt aus. Meine Mutter ist hysterisch. Er weint. "Luisa, dass du krank bist war das schlimmste, was uns passieren konnte." Er hat noch weiter geredet, aber diesen Teil habe ich vergessen. Es entsteht eine viel zu lange Pause. "Wenn wir das nicht in den Griff bekommen, kann diese Grippe tödliche Folgen haben. Du kannst daran streben." Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Und irgendwie habe ich auch nichts gefühlt. Keine Angst, keine Panik. Nichts. Alle saßen um mein Bett. Lange. 3 Stunden? 5 Stunden? Weis ich nicht mehr. Sie müssen gehen. Nur ich und mein Therapeut sind noch im Zimmer. "Vielleicht hast du sie alle zum letzten mal gesehen." Er spricht aus was ich denke. "Glaubst du?" "Ich hoffe es nicht. Aber eigentlich ist es das was du immer wolltest. Weißt du noch, wie du imme gesagt hast. Ich will einfach weg sein. Dünn werden bis ich verschwinde. Und jetzt? Hast du was du wolltes?" Er steht auf und geht.Irgendwie so war das Gepräch. Ja, er hatte recht. Ich wollte immer dünner werden, bis ich weg bin. Aber ich wollte nicht an einer Grippe sterben. Das ist lächerlich.
Zwei Tage später... Herzversagen. Not-OP.
Oh wunder. Ich lebe noch.
Ich weiß nicht so recht. Aber das hat mir die Augen geöffnet. Ich wollte immer weg. Ich wollte nicht mehr sein. Aber jetzt. Ich bin froh hier zu sein. Ich kann noch immer nicht essen. Nichts. Aber irgendwo in mir drin ist jetzt der Wunsch, dass alles besser wird. Irgendwas sagt mir das Ich dafür kämpfen muss.
Danke an alle von euch.
küsschen an euch.♥

                                                     Lebe

Kommentare:

  1. Ich weiß nicht was ich sagen soll.
    Willkommen im Leben?
    ich freue mich abgründig für dich.
    Gute Genesung, ich glaub an dich!

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  2. ich freue mich auch für dich, schön, dass du wieder willen hast. viel glück, luisa!

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  3. glaub an dich. dann schaffst du das :-*
    dieser schritt, war erstmal der wichtigste.

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